Was gibt es von mir zu sagen? .......

Ein naturverbundener, tierlieber Mensch. Eine nette Familie die diese ganze "Hundlerei" mitmacht (hier vielen Dank an Lothar und Viona).

 

Seit meinem 19. Lebensjahr im Hundesport tätig. Begonnen hat alles mit meinem kleinen Mischling Teddy.

 

Vor 25 Jahren gab es noch keine Hundevereine wie heute. Da war ein Hundeverein eine Ortsgruppe des Schäferhundeverbandes oder ein Schutz- und Gebrauchshundesportverein.

 

Jedenfalls war das nichts für meinen kleinen Mischling, zumal man ja zu dieser Zeit auch nur mit einem echten Schäferhund oder einem der anderen Gebrauchshunde Mitglied werden durfte.

 

Aber dadrum ging es auch am Anfang nicht. Ich wollte einfach etwas mit meinem Hund machen, ein bisschen Spaß haben. Ein Schäferhundeverein in der Nähe bot dann einen Hundeerziehungskurs an.

Na wenigstens etwas.

Wir konnten uns dann glücklich schätzen, einer von den Teilnehmern zu sein, denn die Nachfrage war groß. 

 

Nach 3 Monaten hat mein kleiner Teddy dann eine ganz tolle Begleithundeprüfung gemacht und so manchen Schäferhundeschutzhund in den Schatten gestellt.

 

Und nun?

Nach Bitten und Betteln der 20 Hundeführer aus den Kursen wurde uns dann auf eine 2. Wiese (für die "Nichtschutzhundler" :-)  ein turnierhundesportähnlicher Parcour hingestellt.

Toll, was Neues.

 

Trainer oder so: daneben getroffen. Selbst ist die Frau oder Mann.

 

Und damals gab es noch kein Internet wo man mal grad googlen konnte was überhaupt Turnierhundesport ist.

Prüfungsordnung? Was ist das?

Ach Turniere gibt es auch?

Also doch ein kleines Ziel was man sich setzen kann.

 

Wir haben uns durchgewurschelt. Sind auf nicht grad wenigen Turnieren gelaufen und waren sogar einmal auf der Landesmeisterschaft.

Da ich aber nicht grad das schnelle Laufen entdeckt hab, mein Hund eigentlich immer schneller im Ziel (und hier zählt halt immer der der zuletzt ins Ziel kommt) und mir die Sache auch vom Gehorsamsteil zu langweilig war ging es zum Schutzhundesport.

 

Es hat sich auch so ergeben, weil ich eine 2jährige Schäferhündin bekommen habe, für den Führer war sie zu "weich".

Wir haben dann mehrmals die SchH 3 geführt.

 

Ein neues Welpi kam dazu, Panja, wieder eine Schäferhündin. Sie war ein toller Hund, wir haben 26 Prüfungen gemacht. Ich habe 3 Würfe über den Zwinger "vom Wolfskeller" mit ihr gemacht.

 

Als Panja dann in die "Jahre" gekommen war und der Schutzhundesport nur noch ihrer Gesundheit geschadet hätte wurde sie von meiner Tocher (damals gerade mal 8 Jahre) erfolgreich im Obedience weitergeführt. Die beiden standen sogar einmal auf der Landesmeisterschaft auf dem Treppchen. Mit 10 Jahren ist Panja dann endgültig in Rente gegangen. Leider konnte sie mit 12,5 Jahren auf einmal von heute auf morgen nicht mehr aufstehen und trotz aller Bemühungen des TA musste ich sie dann 3 Tage später gehen lassen.

 

Aus Panjas letztem Wurf, da wahr sie 7 Jahre, blieb dann Cendij bei uns. Auch sie begann mit dem Schutzhundesport. Ein super Hund für die Sportart, die aber vor allem in Sparte C 3mal in der Woche Training gebraucht hätte. 

Leider ist unsere ländliche Gegend nicht so gut mit Helfern bestückt. So stand im Verein nur unregelmäßig ein Helfer zur Verfügung und leider dann auch oft ihr Handwerk nicht so ganz verstanden.

 

Ich hatte gehört und gelesen .... da gibt es eine neue Sportart OBEDIENCE. Noch in den Kinderschuhen in unserem Verband war ich dann 2005 auf der LM um das mal anzuschauen.

 

Das war genau das Richtige für mich. Anspruchsvolle Unterordnung; die Sparte, die schon immer mein Ding war. Und außerdem brauchte man hier keinen Helfer, konnte überall trainieren und man brauchte nur wenige Dinge fürs Training; eine Hürde, ein Versteck und einen netten Trainingspartner und los gings.

 

Cendij und ich schafften es bis in die Klasse 2. Als Quereinsteiger hat man so manchmal seine Schwierigkeiten und mir fehlte bei einigen Übungen auch einfach noch die Erfahrung.

 

Viona wollte Cendij eigentlich schon vorher führen aber die beiden kamen nicht klar. Viona war damals erst 10 und der extrem hohe Beutetrieb der Hündin machte das Spielen als Bestätigung unmöglich, so dass nach ein paar Wochen feststand dass die beiden nicht das gute Team werden würden.

 

Da vorher eigentlich feststand dass ich dann einen neuen Hund brauchte machte ich mich dann mal schlau. Welche Eigenschaften sollte die Rasse haben?

Mittelgroß, hitze- und  kälteunempfindlich und das Wichtigste: immer arbeitsbereit. So kamen eigentlich nur 2 Rassen dann in Frage- Bordercollie oder Kelpie.

Ich knüpfte dann Kontakte mit der damals noch einzigsten Züchterin der Rasse, fuhr auf ein Kelpietreffen in die Schweiz und mir die Rasse mal life anzuschauen und die Mutterhündin kennenzulernen. Und Flash - sie war genau wie auf den Bildern, hellwach und eine super Ausstrahlung. 

Von ihrem ersten Wurf wollte ich eine Hündin bekommen. Leider kam es nicht zum Decken (vielleicht waren Rüde und Hündin einfach nicht das richtige Paar :-))

Also warten? Klar denn von einem anderen Hund als Flash wollte ich keinen Welpen.

Ein halbes Jahr später waren sie dann auf der Welt - 5 Rüden und 1 Hündin, die dann 8 Wochen später hier einzog.

All das was ich mir an Eigenschaften erhoffte war da. Ich wollte eigentlich nur schöne Prüfungen mit Hexe laufen und versuchen bis in die Klasse 3 zu kommen. Wir sind ein super Team, wo keiner ohne den anderen kann. Innerhalb von 20 Monaten hatten wir uns schon bis in Klasse 3 qualifiziert, starteten bisher 3 mal auf der Landesmeisterschaft und konnten uns in den letzten 2 Jahren sogar bis zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren. Mehr erfahrt ihr unter Hexes Seite. Danke diesem tollen Hund!!

 

Das ist mein sportlicher Werdegang in Sachen Hundesport. Mal sehen was die Zukunft noch so bringt.

 

Ein paar Bildchen von den Hunden werde ich in Kürze noch einfügen .....

 

Golden Retriever

+

Australian Kelpie

 

"vom Wolfskeller"

 

Sonja Schmitz

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